Luur-up e.V.
Spreestraße 22
22547 Hamburg
Tel.: 040-837476
Mit unserer offenen Jugendarbeit ergänzen wir die Erziehungs- und Bildungsaufgaben von Elternhaus, Schule und beruflicher Ausbildung. Viele Jugendliche kommen aus belasteten Familien, in denen es an Förderung der eigenen Kompetenzen fehlt. Wir unterstützen junge Menschen auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden. Wir fördern ihre Stärken und den Erwerb sozialer Kompetenz. Die Jugendlichen werden stark fürs Leben. Wer selbstbewusst ist und seine Stärken und Schwächen kennt, ist z.B. gegen Sucht und Gewalt besser geschützt. Die integrative Arbeit mit Jugendlichen unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft ist ein besonderer Schwerpunkt unserer Arbeit.
In unserem Werkstatt- und Freizeittreff finden Jugendliche einen Anlaufpunkt. Hier bekommen sie vielfältige Anregungen, in Form von musikalischen, kreativen und sportlichen Angeboten. Es gibt zudem ein Koch-, Computer und Nachhilfeangebot. Zusätzlich finden geschlechtsspezifische Angebote statt, zum Beispiel in Form einer Mädchengruppe. Darüber hinaus wird Rat und Hilfe bei persönlichen Problemen angeboten und besondere Projekte und Ferienprogramme veranstaltet.
Unsere Angebote zielen auf eine sinnvolle Freizeitgestaltung mit pädagogischer Betreuung. Die Jugendlichen kommen freiwillig. Diese Freiwilligkeit ist für Jugendliche, die die Ablösung von der Familie erproben und die Schule allgemein als einen Zwang ansehen, sehr attraktiv. Die pädagogische Arbeit findet statt, indem die Mitarbeiter/innen in Beziehung mit den Jugendlichen treten und Vertrauen aufbauen. Unsere offene Jugendarbeit soll ein Schonraum sein, in dem Jugendliche ohne Leistungsdruck zum angstfreien Ausprobieren ermutigt werden. Es werden Lern- und Erfahrungsfelder zur Verfügung gestellt.
Der Freizeittreff ist an 5 Tagen in der Woche geöffnet. Es kommen durchschnittlich 180 Jugendliche pro Woche, insbesondere Jungen und Mädchen im Alter von 12 bis 19 Jahren. Davon sind 60 Prozent Jungen und 40 Prozent weibliche junge Menschen. Der Anteil der Jugendlichen mit Migrationshintergrund liegt bei 40 Prozent.
In unserem Werkstatttreff werden - neben freizeitpädagogischen Angeboten - Werkstattangebote zur praxisnahen Berufsorientierung für Schüler in einer Holz-, Metall- und Textilwerkstatt gemacht. Wir kooperieren dabei mit der Stadtteilschule Lurup.
Die Stadtteilschule schätzt an der Werkstattarbeit das praktische Kennen lernen verschiedener handwerklicher Bereiche und das intensive Arbeiten und Lernen in Kleingruppen von vier Schülern, was in der Schule nicht möglich ist. Für die teilnehmenden Schüler ist diese Unterrichtsform sehr geeignet, sie erzielen überwiegend gute Lernerfolge und Ergebnisse. Dabei hilft auch, dass im Gegensatz zum theoretischen Unterricht in der Schule Produkt orientiert gearbeitet wird, so dass die Teilnehmer am Ende eigene Ergebnisse ihrer Arbeit mitnehmen können, was neue Motivation schafft.
Viele Schüler haben einen Migrationshintergrund und kommen aus belasteten Familien, in denen es an Förderung der eigenen Kompetenzen fehlt. Oft bleiben diese Schüler bei der Berufswahl unter ihren Möglichkeiten und orientieren sich bei der Suche nach einem passenden Beruf an den Wünschen der Eltern und an deren Berufen. Dadurch ist ihr berufliches Auswahlspektrum sehr begrenzt und oft auf so genannte Frauen- bzw. Männerberufe festgelegt. Deshalb wird bei den Werkstattangeboten darauf hingewirkt, dass weibliche Schülerinnen ebenso in der Holz- und Metallwerkstatt arbeiten wie auch Jungen in der Textilwerkstatt. Dies gelingt.
Die Schüler sollen berufspraktische Kompetenzen erlernen, indem sie exemplarisch mit typischen Arbeiten, Arbeitsabläufen und Werkstoffen aus den verschiedenen Berufsbereichen selbständig und sachgerecht umgehen lernen. Neben den handwerklichen Erfahrungen und dem Einblick in die verschiedenen Gewerke werden darüber hinaus wichtige Arbeitstugenden trainiert, die im Berufsalltag erwartet werden, wie Sorgfalt, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Selbstständigkeit, Einsatz und Ausdauer. Das Einüben dieser Schlüsselqualifikationen hat einen sehr hohen Stellenwert.
Im Werkstatt- und Freizeittreff Luur-up arbeiten zwei hauptamtliche Mitarbeiterinnen:
Britta Klädtke, Erzieherin
Caroline von Lowtzow, leitende Diplom-Sozialpädagogin
Darüber hinaus arbeiten in der Einrichtung weibliche und männliche pädagogische Honorarkräfte.
Jugendkulturrat des Bezirkes Altona
Luur-up e.V. koordiniert den Jugendkulturrat. Weitere Infos hier:
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